Vorwort Stadtpräsident

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Gerne lade ich Sie im Namen des Stadtrates zur Budgetversammlung 2026 ein.

Nebst den ordentlichen Traktanden wie Budget und Investitionsrechnung dürfen Sie auch über zwei raumplanungsrechtliche Geschäfte befinden. Das an der letzten Budgetversammlung abgelehnte Geschäft zu den Kleinsiedlungen wurde überarbeitet und liegt nun zur Verabschiedung vor. Ausserdem dürfen Sie über eine weitere Nachführung zum Rahmennutzungsplan entscheiden. Es geht hierbei um die Anpassung der Ortsbildschutzzone an der Schlossbergstrasse mit entsprechenden Anpassungen im Baureglement.

Umgestaltung der Innenstadt startet
Mit der Abstimmung zum «Stadthaus+» sind vorerst sämtliche städtebaulichen Projekte der Innenstadt an der Urne entschieden. Die im Herbst 2025 begonnene Umgestaltung des Bahnhofplatzes wird weitergeführt. Aufgrund der bevorstehenden Sanierung des Bahnhofgebäudes kann dies jedoch vorerst nur teilweise erfolgen. Auch die untere Bahnhofstrasse soll gegen Ende 2025 begonnen werden und während des kommenden Jahrs vollendet werden.

In die Bewegungsstadt kommt Bewegung
Noch abhängig von der ausstehenden Urnenabstimmung zum Wassersportzentrum müssen die Folien des Seebads etappenweise und zudem der Spielplatz ersetzt werden. Auch am Seebad-Kiosk müssen Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Die Fussballfelder auf der Sportanlage Weitenzelg kommen immer mehr an ihr Lebensende. Für die Planung der Spielfelder mit einem allfälligen Kunstrasenplatz ist ein Betrag in die Investitionsrechnung eingestellt.

Moderater Überschuss budgetiert und Investitionen in die Zukunft
Der Stadtrat unterbreitet Ihnen mit dieser Botschaft den Voranschlag der Stadt Romanshorn für das Jahr 2026. Das Budget weist bei einem Steuerfuss von 70 % in der Erfolgsrechnung einen Überschuss von 624’257 Franken aus. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von 9’017’000 Franken geplant.

Der Stadtrat freut sich über reges Interesse und Ihr Erscheinen an der Budgetversammlung.

Roger Martin
Stadtpräsident